Social Media-Kanäle zu betreiben ist längst nicht mehr nur Influencern und grossen Unternehmen vorenthalten. Viele KMU betreiben inzwischen eigene Facebook-, Instagram- oder LinkedIn-Accounts. Mit unseren Tipps geht dies jetzt noch effektiver und effizienter.

Oft stellt sich kleinen und mittleren Unternehmen die Frage, ob Social Media nur ein Zeitfresser ist – oder tatsächlich ein Instrument, Kunden zu binden und Informationen effizient zu verbreiten. Aus unserer Sicht ist in den meisten Fällen Letzteres der Fall.

Gründe, die für Social Media sprechen – auch bei KMU:

  • Unternehmen, Produkte oder Marken bekannter machen
  • Kundennähe und direkter Dialog
  • Einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen, der über die Website nicht möglich ist
  • Positives Image aufbauen
  • Zusätzliche, potenzielle Kunden erreichen durch eine höhere Reichweite
  • Arbeitgeber-Marketing betreiben (Employer Branding)
  • Kostengünstige Kommunikation

Aus diesen Gründen ist es auch für KMU interessant, Social Media-Kanäle wie Facebook oder Instagram zu betreiben. Wir beraten Unternehmen, wie sie Social Media für sich nutzen können, welche Inhalte sinnvoll sind und wie sie diese effizient erstellen. In diesem Blogbeitrag fassen wir die wichtigsten Social Media-Tipps für KMU zusammen:

Social Media-Tipp 1: Stelle den Menschen in den Fokus

Menschen interessieren sich für Menschen. Vor allem auch für die Menschen hinter einem Unternehmen. Als KMU ist es ein Leichtes, damit zu spielen. So kann man zum Beispiel seine Mitarbeitenden in einem Post vorstellen oder ihren Arbeitsalltag zeigen. Ein authentischer Blick hinter die Kulissen schärft das Unternehmensbild in der Öffentlichkeit und lässt einen nahbar und echt erscheinen.

Social Media-Tipp 2: Vielfältiger Content – mehr ist manchmal mehr! 

Viele Unternehmen neigen dazu, in der Öffentlichkeit nur ein perfektes, makelloses Bild zu zeigen. Oder dies zumindest zu wollen. Für Social Media ist es aber wichtig, authentisch zu erscheinen und der Community zu zeigen, was einen ausmacht und bewegt (wie auch schon Tipp 1 gezeigt hat). Deshalb raten wir KMU, nicht nur die «Perfect Shots» von Produkten zu zeigen. Natürlich ist das auch ein Teil von Social Media – jedoch nicht nur! Lebendig und vielfältig wird dein Social Media-Kanal erst mit verschiedensten Inhalten. Zeige deshalb auch den Produktionsprozess, Sitzungen, Planung & Co.

In Sachen Social Media ist mehr oft mehr. Denke deshalb weniger darüber nach, ob der Post absolut perfekt ist. Lieber probieren, anstatt zu lange studieren und schlussendlich gar nichts tun. Mit verschiedensten Inhalten (mal informativ, mal ein Blick hinter die Kulissen, mal ein Produktbild, mal ein GIF oder Video) kannst du testen, was bei deiner Zielgruppe ankommt und wovon du mehr zeigen kannst.

Social Media-Tipp 3: Kommuniziere passend zur Plattform

Instagram, Facebook, LinkedIn, TikTok – die Liste der gängigen Social Media-Plattformen ist schier unendlich. Genau so unendlich sind auch die Möglichkeiten, darauf zu kommunizieren. Es ist deshalb wichtig, sich Gedanken zu machen, welche Inhalte zu welcher Plattform passen und sie auch entsprechend aufzubereiten. Das klingt aufwendig, kann jedoch relativ einfach gemacht werden. Nehmen wir das Beispiel eines Malers, der den Prozess einer gemalten Hauswand auf Social Media posten möchte. Er kann dies auf Instagram als Timelaps-Video posten, auf Facebook als Vorher-Nachher-Bild, auf LinkedIn als Blogartikel mit Beschreibung der Arbeitsschritte. So kann ein Inhalt mehrfach verwendet werden, ohne für all zu viel Arbeit zu sorgen.

Wichtig zu beachten ist aber: Tanze nicht auf allen Hochzeiten! Eine Social Media-Plattform mehr bedeutet – auch wenn du den oben genannten Tipp beachtest – immer mehr Aufwand. Auch, weil auf jeder Plattform eine andere Zielgruppe unterwegs ist und du ihr gerecht werden solltest. Fange aus diesem Grund klein an und erstelle erst neue Accounts, wenn du dir sicher bist, dass du den zusätzlichen Aufwand bewerkstelligen kannst.

Social Media-Tipp 4: Beziehe Partner, Kunden und deine Follower ein

Interaktionen sind einer der grossen Vorteile von Social Media. So kommst du direkt mit Partnern, Kunden und Interessenten in Kontakt. Binde diese deshalb von Anfang an aktiv mit ein. Wenn wir beim Beispiel des Malers bleiben, könnte dieser zum Beispiel in einer Umfrage in Instagram-Storys seine Follower fragen, welche Farbe sie für eine Wand bevorzugen. So schaffst du Interaktionen mit der Zielgruppe, kannst von ihnen lernen und ihnen gleichzeitig einen Mehrwert bieten.

Eine weitere Möglichkeit ist, Interaktionen mit Partnern und Kunden zu fördern. So können zum Beispiel Kunden zum Resultat oder Partner zur Zusammenarbeit interviewt werden. Dies erhöht nicht nur die Reichweite – wenn Partner und Kunden den Beitrag ebenfalls teilen – sondern zeigt wiederum Gesichter hinter dem Unternehmen.

Social Media-Tipp 5: Plane deine Posts mit Gratistools

Manchmal ist es im täglichen Arbeitsstress nicht leicht, immer an Social Media-Posts zu denken. Was dabei helfen kann ist, zum Beispiel die Posts einer Woche über ein Tool wie Hootsuite zu planen. So kannst du dir regelmässig etwas Zeit nehmen, die Posts vorzubereiten – das Programm postet dann für dich zur festgelegten Zeit.

Apropos Zeit: Variiere hier immer mal wieder mit verschiedenen Terminen – poste mal am Morgen, mal am Nachmittag, mal am Abend. So findest du heraus, wann deine User am aktivsten sind.

Weitere Tipps für den Umgang mit Hootsuite und Social Media-Kanälen folgen bald in unserem Blog. Bis dahin wünschen wir dir viel Spass mit der Interkation, mit dem Posten, Kommentieren und Likes sammeln!