Hast du vor kurzem eine neue WordPress-Website gelauncht? Falls ja: Herzlichen Glückwunsch zur frischen Visitenkarte im Internet. Viel Arbeit steckt hinter der fertigen Internetseite. Doch final ist sie auf keinen Fall. Denn die Seite lebt nur mit der richtigen Pflege und vor allem aktuellem Inhalt.

Hier geben wir dir gerne sechs wertvolle Tipps zur korrekten Pflege der Website und deren Inhalte.

Tipp 1 | Halte die Seite jung

Eine Seite im Internet lebt mit dem Inhalt, welcher darauf zu finden ist. Content ist King lautet hier das Motto. Das bedeutet viel Aufwand. Doch dieser lohnt sich gleich doppelt: Zum einen bleiben deine Webseitenbesucher bei Laune und du tust Gutes für deine Google-Platzierung (Suchmaschinenoptimierung). Welchen Inhalt du für deine Seite am besten publizieren solltest und auf was du dabei achten musst, findest du in diesem Blogbeitrag mit nützlichen Tipps zu Content Marketing.

Tipp 2 | Schütze deine Seite vor Hacker-Angriffen

WordPress ist das meistgenutzte CMS für Webseiten. Dies ist natürlich auch eine ideale Plattform, um Unfug darauf zu betreiben. WP-Webseiten sind zwar sehr sicher, jedoch nicht komplett von Hackerangriffen geschützt. Deshalb gibt es hier die Möglichkeit, die Seite mittels des Plug-In «Wordfence» vor unerwünschten Aktivitäten zu schützen und sogar IP-Adressen zu blockieren. In der kostenlosen Version ist der notwendige Grundschutz gewährleistet. Richtig schlafen kann man aber erst mit einer kostenpflichtigen Lösung wie zum Beispiel jener von Sucuri. Pixels ist offizieller Partner von Sucuri und bietet mit PIXELSECURE ein Komplettpaket für den Schutz vor Hackerangriffen an. Damit bewährt man als Firma seine digitale Reputation und kann beruhigt schlafen. Für detaillierte Informationen zu PIXELSECURE kannst du uns jederzeit kontaktieren.

Tipp 3 | Aktualisiere die praktischen Helfer (Plug-Ins)

Bei WordPress hast du die Möglichkeit, mittels Plug-Ins viele tolle Funktionen auf deiner Website zu ergänzen. Plug-Ins arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie beispielsweise ein Betriebssystem beim Computer. Ständig wird an den Möglichkeiten weiterentwickelt und deshalb muss in regelmässigen Abständen auch ein Update ausgeführt werden. In WordPress findest du diese Möglichkeit unter der WP-Admin-Ansicht beim Reiter «Plug-Ins». Sobald ein Update zur Aktualisierung bereitsteht, wird dieser Reiter mit einem roten Kreis und einer Zahl ergänzt. Am besten planst du dir jedoch Updates in regelmässigen Abständen ein und führst diese gesammelt durch. Aber Achtung: Beim Aktualisieren der Plug-Ins kann es sein, dass deine Seite für einen Moment nicht verfügbar ist. Deshalb lohnt es sich, solche Updates zu Randzeiten vorzunehmen.

Und noch eine kleine, aber wichtige Bemerkung zu den Plug-Ins: Es ist toll, was diese zusätzlichen Elemente aus der Website rausholen können. Doch zu viele Plug-Ins verringern die Leistung der Seite beachtlich. Deshalb überlege dir immer genau, ob es auch etwas zu deiner Entlastung beiträgt!

Tipp 4 | Datenverwaltung

Wir alle kennen das Problem mit dem Datenmanagement. Eine saubere Struktur auf einer Website ist das A und O. Vor allem dann, wenn nebst Bildmaterial auch noch PDF oder andere Dateientypen auf der Website verwendet werden. Auch hier bieten uns die nützlichen Helfer namens Plug-Ins auf WordPress Abhilfe. Unser Tipp für eine saubere Datenstruktur auf deiner Website ist das Plug-In «Folders». Dieses bietet in der Free-Version zwar nur die Möglichkeit, 10 Ordner zu erstellen. Das reicht jedoch absolut aus, um mit einem passenden System zu starten.

Tipp 5 | Halte deine Seite schnell

In der heutigen Zeit ist entscheidend, über welche Leistung deine Website verfügt. Konkret bedeutet dies, wie lange die Seite beim Aufrufen benötigt, bis die Inhalte vom Server geladen werden. Dies ist ein Ranking-Faktor von Google und aus diesem Grund mitverantwortlich dafür, auf welcher Position deine Website in der Suchmaschine angezeigt wird. Grundsätzlich werden unsere Seiten auf die Leistung geprüft und optimiert, bevor wir diese an unsere Kunden übergeben. Beim nachträglichen Hochladen von Dateien (Bilder, Videos und Dokumente) kann diese jedoch schnell an Leistung verlieren. Deshalb empfiehlt es sich, Daten vor dem Upload zu komprimieren und verstaubte Medien regelmässig zu löschen. Sollte deine Seite jedoch nicht die Leistung erbringen, welche du dir wünscht, kannst du auch hier mit einem PlugIn arbeiten: Mit Asset CleanUp kannst du die Website auf unnötige Daten durchforschen und diese gleich bereinigen lassen.

Tipp 6 | Sichere deine Website mit regelmässigen Backups

Wenn du deine Seite fleissig mit Inhalten fütterst, ist eine regelmässige Sicherung deiner Installation extrem wichtig. Auch als Vorsorge, falls deine Seite trotz Schutz einmal angegriffen werden sollte. Deshalb empfiehlt es sich, in regelmässigen Abständen (1x pro Woche – je nach Häufigkeit von neuem Content auf der Seite) ein Backup zu machen. Dies kannst du mit dem kostenlosen Plugin «Updraft Plus» sogar automatisch erstellen lassen. Vor einer grösseren Anpassung auf deiner Website, wie zum Beispiel beim Erstellen von neuen Inhaltseiten, empfehlen wir jeweils ein manuelles Backup. Sollte deine Änderung einen Fehler auslösen, kannst du deine Seite so ganz bequem und ohne grossen Aufwand wieder zur Ausgangslage zurücksetzen.