UX, Usability, User Centered Design – diese Begriffe hört man immer wieder in der Online-Welt. Was bedeuten sie und wie kann ich profitieren, wenn ich meine Website nach diesen Punkten optimiere?

Am 14. November ist der «World Usability Day». Nur alleine daran, dass der Usability ein eigener Tag zugesprochen wird, zeigt, wie wichtig sie für Webseiten heutzutage ist.

Usability bedeutet schlicht Benutzerfreundlichkeit. Die User sollen sich auf der Website gut zurechtfinden und einfach und schnell an die gewünschten Inhalte kommen – ohne viele Umwege und falsche Klicks. So kann das Unternehmen dafür sorgen, dass die Absprungrate markant sinkt und die User länger auf der Website verweilen. Klar, dass auch die Conversion – also die Umwandlung vom Website-Besucher zum Kunden – viel wahrscheinlicher wird, wenn die Benutzerfreundlichkeit gegeben ist. Die Usability fokussiert sich somit auf die Effektivität und Effizienz für die Nutzenden.

Die User Experience (UX) greift noch etwas weiter. Sie beinhaltet neben der Usability auch emotionale und ästhetische Faktoren. Wie der Begriff bereits sagt, ist das gesamte Nutzererlebnis angesprochen – also das ganzheitliche Erleben der Website vom ersten Klick bis zum Kaufabschluss mit Bestätigungsmail. Die Nutzer sollen also nicht «nur» effektiv und effizient zu ihrem Ziel kommen, sondern auch positive Gefühle wie Spass, Freude oder Ästhetik empfinden. Dies wird beispielsweise durch eine stimmige Bildwelt oder durch die Verwendung von passenden Icons umgesetzt. Es ist jedoch zu beachten, dass die User Experience je nach Unternehmen und Kundschaft anders aussieht.

Hier kommt das User Centered Design (UCD) zum Zuge. Durch diese Methode werden die späteren Benutzer von Anfang an in den Prozess der Website-Entwicklung einbezogen. Die User Experience wird somit basierend auf den konkreten Bedürfnissen der Nutzer entworfen und früh anhand von sogenannten Wireframes visualisiert. So wird vermieden, dass die Website an den Usern «vorbei geplant» wird und diese danach die Informationen nicht finden, ihnen die Aufbereitung nicht gefällt oder sie sich nicht angesprochen fühlen. Nach dem UCD-Prozess bestehen somit klare Vorgaben, wie die Website aussehen soll und welche Funktionen wie nutzbar sein sollen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Usability zurecht ein eigener «World Usability Day» zugesprochen wird. Neben der Usability ist aber ebenso wichtig, die User Experience als ganzheitliche Betrachtungsweise hinzuzuziehen und das Design von Anfang an an den Bedürfnissen der Nutzer auszurichten (User Centered Design). Der Aufwand der Website-Kreation und -Entwicklung ist am Anfang zwar grösser, lohnt sich aber über die gesamte Nutzungsdauer allemal!