Content-Management-System (CMS)

Ein Content-Management-System (CMS) ist eine Software, mit der sich Inhalte einer Website erstellen, ändern und veröffentlichen lassen, ohne Code anzufassen. Texte, Bilder und Seitenstrukturen liegen in einer Datenbank; die Redaktion pflegt sie über eine Oberfläche im Browser.

Ein CMS ist kein Baukasten und kein Design. Es verwaltet Inhalte. Wie diese Inhalte aussehen, entscheidet das Theme oder das Frontend — ein Wechsel des Designs ist deshalb möglich, ohne die Inhalte neu zu erfassen.

Welche Arten von Content-Management-Systemen gibt es?

  • Klassische CMS wie WordPress oder TYPO3 verwalten Inhalte und erzeugen die Seite gleich mit.
  • Headless CMS liefern Inhalte nur als Daten über eine Schnittstelle aus; die Darstellung übernimmt ein eigenes Frontend.
  • Shop-Systeme sind CMS mit Warenwirtschaft, Preisen und Bestellprozess.
  • Baukästen koppeln Inhalt und Design fest aneinander und sind dadurch schnell, aber schwer erweiterbar.

Woran erkennt man ein passendes CMS?

Ein passendes CMS misst sich nicht an der Funktionsliste, sondern an drei Fragen: Wer pflegt die Inhalte im Alltag? Wie viele Sprachen und Kanäle müssen bedient werden? Und wie lange soll die Lösung halten? Ein CMS, das nur Entwickler bedienen können, verursacht dauerhaft Kosten in jeder Textänderung.

Der zweite Prüfstein ist der Ausstieg. Ein CMS, aus dem sich Inhalte nicht strukturiert exportieren lassen, bindet ein Unternehmen an einen Anbieter. Diese Frage stellt sich am günstigsten vor der Entscheidung, nicht nach fünf Jahren.

Was kostet ein CMS im Betrieb?

Die Lizenz ist selten der grosse Posten. Ins Gewicht fallen Wartung, Updates, Hosting und die Zeit, die eine Redaktion für eine typische Änderung braucht. Ein CMS, in dem eine neue Landingpage zwei Stunden statt zwei Tagen dauert, amortisiert Mehrkosten in der Einrichtung schnell.

PIXELS baut in Luzern sowohl klassische WordPress-Installationen als auch Headless-Architekturen und wählt das System nach dem Anwendungsfall aus — nicht umgekehrt.

Wie hängt das CMS mit der Sichtbarkeit zusammen?

Ein Content-Management-System entscheidet mit darüber, ob Suchmaschinen eine Seite sauber lesen können: Es erzeugt die URL-Struktur, die Titel, die Weiterleitungen und die Auszeichnung der Inhalte. Ein System, das keine sprechenden Adressen und keine Kontrolle über Meta-Angaben zulässt, begrenzt die Sichtbarkeit dauerhaft.

Ebenso wichtig ist die Mehrsprachigkeit. Ob Übersetzungen als eigene Seiten oder als Ebene über dem Original abgelegt werden, entscheidet über Aufwand und über die Frage, welche Sprachfassung in der Suche erscheint. Diese Entscheidung fällt beim CMS und ist später nur mit Migration korrigierbar.

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