Conversion-Rate-Optimierung (CRO)

Conversion-Rate-Optimierung (CRO) ist die systematische Verbesserung einer Website mit dem Ziel, aus demselben Verkehr mehr Abschlüsse zu erzielen. Sie arbeitet mit Hypothesen, Messung und Vergleich statt mit Geschmacksurteilen.

Conversion-Rate-Optimierung ist kein Redesign. Ein Redesign ändert vieles gleichzeitig und macht dadurch unmöglich, die Wirkung einzelner Änderungen zu erkennen. CRO ändert wenig auf einmal, damit die Ursache zuordenbar bleibt.

Wie läuft Conversion-Rate-Optimierung ab?

Am Anfang steht keine Idee, sondern eine Beobachtung: An welcher Stelle brechen Besuche ab? Aus dieser Beobachtung entsteht eine Hypothese, die vorhersagt, was sich ändern soll und warum. Erst dann wird gebaut und gemessen.

Die Reihenfolge ist entscheidend. Wer mit der Lösung beginnt, testet seine Vorliebe. Wer mit der Beobachtung beginnt, testet eine Annahme über das Verhalten von Menschen — und lernt auch aus einem negativen Ergebnis etwas.

Welche Daten braucht Conversion-Rate-Optimierung?

  • Quantitativ: Webanalyse, Trichter-Auswertungen, Abbruchpunkte in Formularen.
  • Qualitativ: Nutzertests, Heatmaps, Aufzeichnungen von Sitzungen, Support-Anfragen.
  • Kontext: Herkunft des Verkehrs, Gerät, Suchanfrage, Kampagne.

Die quantitativen Daten zeigen, wo etwas passiert. Die qualitativen zeigen, warum. Conversion-Rate-Optimierung ohne die zweite Hälfte produziert Änderungen, die auf einer Vermutung stehen.

Wie lange dauert ein Test?

So lange, bis genügend Abschlüsse zusammengekommen sind, um einen Unterschied vom Zufall zu trennen. Bei kleinen Websites sind das Wochen. Ein Test, der nach drei Tagen beendet wird, weil die Zahlen gut aussehen, misst Rauschen.

PIXELS betreibt Conversion-Rate-Optimierung in Luzern als laufenden Prozess mit monatlicher Berichterstattung, nicht als einmaliges Projekt.

Wo beginnt Conversion-Rate-Optimierung sinnvollerweise?

Dort, wo Verkehr und Verlust am grössten sind. Eine Seite mit vielen Besuchen und hoher Abbruchquote bringt mehr als eine perfekt gestaltete Unterseite mit zwanzig Aufrufen im Monat. In der Praxis sind das meist Formularstrecken, Preisseiten und die Zielseiten bezahlter Kampagnen.

Der zweite Ansatzpunkt ist das Mobiltelefon. Wenn der grösste Teil der Besuche mobil erfolgt, die Abschlüsse aber überwiegend am Rechner entstehen, liegt dort ein konkreter, messbarer Defekt — kein Gestaltungsthema.

Was ist ein A/B-Test?

Ein A/B-Test zeigt zwei Varianten derselben Seite parallel unterschiedlichen Besuchern und vergleicht das Ergebnis. Weil beide Varianten zur selben Zeit laufen, schlagen Saison, Kampagnen und Wochentag auf beide gleich durch — der Unterschied bleibt der Variante zurechenbar.

Verwandt: Kontinuierliche Optimierung · Conversion Rate · Usability-Test · Landing Page