Eine Website-Analyse prüft eine bestehende Website systematisch auf Technik, Auffindbarkeit und Bedienbarkeit. Am Ende steht keine Meinung, sondern eine nach Wirkung sortierte Liste: Was kostet heute Anfragen, was ist Kosmetik, was kann warten.
Warum überhaupt analysieren?
Weil die meisten Websites nicht an einem grossen Fehler scheitern, sondern an mehreren kleinen. Ein Formular, das auf dem Telefon hakt. Eine Ladezeit, die einen Teil der Besuche kostet, bevor der erste Satz gelesen ist. Eine Seitenstruktur, die für das Organigramm gebaut wurde statt für die Frage, mit der jemand ankommt.
Einzeln fällt keiner dieser Punkte auf. Zusammen erklären sie, warum eine Website Besuche hat und trotzdem keine Anfragen.
Was gehört in eine Website-Analyse?
- Technik — Ladezeit, mobile Darstellung, Weiterleitungen, Fehlerseiten, Erreichbarkeit für Suchmaschinen.
- Sichtbarkeit — für welche Suchanfragen die Site heute erscheint und welche Seiten dafür arbeiten.
- Inhalt und Struktur — beantwortet jede Seite eine erkennbare Frage, und findet man sie?
- Bedienbarkeit — wo brechen Besuche ab, welche Wege werden tatsächlich genommen.
- Messung — misst das Tracking überhaupt das, was zählt?
Der letzte Punkt kommt zuerst. Eine Analyse auf Basis eines defekten Trackings beschreibt eine Website, die es nicht gibt.
Womit anfangen?
Mit den Seiten, die viel Verkehr und viel Verlust haben. Eine perfekt gestaltete Unterseite mit zwanzig Aufrufen im Monat verdient weniger Aufmerksamkeit als die Kontaktstrecke, über die alle Anfragen laufen. Diese Reihenfolge ist unbequem, weil sie selten mit der Reihenfolge übereinstimmt, in der Auffälligkeiten ins Auge fallen.
Praktisch heisst das: erst Conversion Rate je Seite und Quelle ansehen, dann die Abbruchpunkte, dann die Ursachen. Wer umgekehrt vorgeht, optimiert das, was zufällig aufgefallen ist.
Analyse und dann?
Eine Analyse ist erst dann etwas wert, wenn klar ist, wer welchen Befund bis wann umsetzt. Ein Audit-Bericht ohne diese Zuordnung ist eine teure Bestandsaufnahme. Deshalb gehört zu jedem Befund eine Einschätzung von Aufwand und erwarteter Wirkung — sonst wird nach Reihenfolge im Dokument abgearbeitet statt nach Nutzen.
Die Umsetzung selbst läuft dann als Conversion-Rate-Optimierung: wenige Änderungen auf einmal, messen, nächste Änderung. Nicht als Redesign, bei dem sich alles gleichzeitig ändert und hinterher niemand sagen kann, was gewirkt hat.
PIXELS analysiert Websites von Luzern aus und übernimmt auf Wunsch auch die Umsetzung — Webanalyse & Tracking und Kontinuierliche Optimierung.